V e r e i n s s a t z u n g

§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „VEREIN NATIONALER & INTERNATIONALER UNTERHALTUNGSKUNST LEIPZIG“. Es soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz „e. V.“.

Der Verein hat seinen Sitz in Leipzig.

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2
Zweck
Zweck des Vereins ist:
die Förderung der lokalen, nationalen und internationalen Artistik und Variete- und Unterhaltungskunst.
die Traditionspflege der Unterhaltungskunst.
der Erfahrungsaustausch zu Fragen der Varieté- und Unterhaltungskunst und die Geselligkeit der Vereinsmitglieder.

Die Förderung der lokalen, nationalen und internationalen Varieté- und Unterhaltungskunst soll insbesondere geschehen durch die Beschaffung und Verwendung von Mitteln für Vorhaben wie:

die Unterstützung junger Artisten und Variete- und Unterhaltungskünstlern,
die Initiierung, Organisation und Unterstützung von Veranstaltungen und Projekten, welche das Ziel haben, die Anerkennung der Varieté- und Unterhaltungskunst zu fördern sowie Künstler und das Publikum zusammenzubringen, z.B. Organisation eines „Festivals Junger Varieté-Kunst“
die Förderung des künstlerischen Nachwuchses

Zur Geselligkeit der Vereinsmitglieder sollen die gemeinsamen Besuche der Programme des Krystallpalast Varietés dienen.
Der Verein kann mit anderen Vereinen gleicher oder ähnlicher Zielsetzung zusammenarbeiten.

§ 3
Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Leipzig, die es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke der Kulturförderung  zu verwenden hat.

§ 4
Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das 7. Lebensjahr vollendet hat. Firmen und juristische Personen können Mitglied werden, sind allerdings mit jeweils nur einer Stimme in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.

Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftlichen Antrag, der das Anerkenntnis der Satzung enthalten muss, und über den der Vorstand nach freiem Ermessen entscheidet. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

Der Vorstand kann einstimmig Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen. Ehrenmitglieder können nur natürliche Personen sein.

Ordentliche Mitglieder verpflichten sich beim Beitritt, sich während ihrer Mitgliedschaft tatkräftig für die Zwecke des Vereins einzusetzen und die Verwirklichung seiner konkreten Vorhaben durch persönlichen Einsatz und Erledigung anfallender Arbeiten zu fördern.

§ 5
Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss oder Austritt aus dem Verein.

Der Austritt eines Mitgliedes ist jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zum Schluss des Geschäftsjahres möglich.

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn in der Person des Mitglieds ein wichtiger Grund vorliegt, insbesondere bei wiederholten vorsätzlichen Verstößen gegen die Satzung oder die Interessen des Vereins sowie gegen Beschlüsse der Vereinsorgane. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied innerhalb einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich zu äußern. Der Beschluss ist zu begründen und dem Mitglied schriftlich bekannt zu machen. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Der Vorstand hat binnen eines Monats nach fristgemäßer Einlegung der Berufung eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet.

Ist das Mitglied mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen trotz wiederholter mündlicher oder schriftlicher Mahnung im Verzug, kann der Ausschluss erfolgen. Der Ausschluss ist anzudrohen. Eine weitergehende Begründungspflicht für den Ausschluss oder eine Berufungsmöglichkeit besteht nicht.

§ 6
Mitgliedsbeitrag

Der Verein erhebt jährlich Beiträge von den ordentlichen und fördernden Mitgliedern.

Die Höhe des Beitrages, seine Fälligkeit und die Zahlungsmodalitäten werden von einer Beitragsordnung bestimmt, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird. Sie hat für ordentliche Mitglieder einen regulären Beitrag, einen ermäßigten Beitrag und Beitragsbefreiungsmöglichkeiten vorzusehen.

§ 7
Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 8
Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister.

Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten nach außen hin gemeinsam. Die Mitgliederversammlung kann bis zu zwei Mitglieder in den erweiterten Vorstand wählen. Dieser ist kein Vertretungsvorstand, aber stimmberechtigt im Gesamtvorstand.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt mindestens bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind.

§ 9
Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes volljährige Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen; ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als 3 fremde Stimmen vertreten.

Der Mitgliederversammlung obliegt insbesondere:

       (a) die Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes;

       (b) die Wahl und Entlastung des Vorstandes;

       (c) die Beschließung und Änderung der Beitragsordnung;

       (d) Satzungsänderungen;

  (e) die Entscheidung nach § 5 über strittige Mitgliedschaftsfragen. Bei Entscheidung nach dieser
       Ziffer stimmt der Betroffene nicht mit;

  (f) die Auflösung des Vereins;

§ 10
Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr hat eine Mitgliederversammlung stattzufinden. Die Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Dabei soll eine Frist von einem Monat eingehalten werden.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn dies von 1/3 der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird.

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder auch einem von der Mitgliederversammlung bestimmten Versammlungsleiter geleitet.

§ 11
Beschlüsse

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/4 sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen geltend als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden.

Die Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Versammlungsleiter und dem Verfasser der Niederschrift zu unterschreiben.

§ 12
Haftungsausschluß
(1)Der Verein und seine Mitglieder haften nur für grob fahrlässig oder vorsätzlich erfolgte Pflichtverletzungen.
(2)Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenüber auf Schadenersatz nur in dem Umfang, als die möglichen Ersatzansprüche durch die abgeschlossene Versicherung abgedeckt ist.
(3)Die Beschlüsse der Organe werden in Sitzungen gefaßt. Sie können im Ausnahmefall auch schriftlich durch Rundfrage bei allen Mitgliedern unter genauer Angabe des Beschlußgegenstandes herbeigeführt werden.
(4)Eine Abstimmung darf im Verlauf einer Versammlung nur wiederholt werden, wenn das Abstimmungsergebnis und/oder ein Formfehler festgestellt wird.


§ 13
Inkrafttreten
Diese Satzung wurde durch Beschluß der Gründungsversammlung am ...... .............. in Kraft gesetzt.

Leipzig, den ................. 2004


Unterschriften:

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